Lanzarote - die Orte im Überblick von L-Z
La Asomada
Im Süden der Insel befindet sich La Asomada, knapp 5
km von Puerto del Carmen entfernt. Hier gibt es
einen Strand, sowie ein paar Restaurants und zum
Nationalpark Timanfaya um die Ecke ist es nicht
weit.
La Geria
Wer hier in der Gegend einmal war, versteht, warum
diese von Menschhand geformte Landschaft bereits in
den 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts vom
Museum of Modern Art in New York zum Gesamtkunstwerk
gekürt wurde.
Der Trockenfeldanbau wurde hier in dieser
Weinbauregion zur Perfektion getrimmt. Man machte
sich die Eigenart der Lava zueigen, indem man sie
auf den Humusboden aufschüttete, weil sie den
Nachttau speichert, beziehungsweise an den darunter
liegenden Humus abgibt. Und die dickeren Brocken,
die hier halbkreisförmig um die Rebstöcke
aufgeschichtet wurden, sollen sie vor den ewigen
Passatwinden schützen, die hier ansonsten
ungehindert drüberfegen. Logisch, dass man in diesem
gebiet auch etliche Bodegas findet, in denen man den
hier angebauten Wein genießen und kaufen kann.
Las Bajas
Dieses Feriendorf an der Westküste glänzt durch den
längsten Strand der Insel, der immerhin 6 km misst.
Los Valles
Los Valles ist eigentlich eher ein Tal als ein Ort,
da die Häuser doch recht zerstreut liegen. Hier
jedenfalls werden hauptsächlich Kartoffeln angebaut
und zwar terassenförmig im Trockenfeldverfahren.
Oberhalb des Ortes erkannt man riesige Windräder.
Sie versorgen die Meerwasserentsalzungsanlage von
Arrecife immerhin mit einem Drittel der dort
benötigten Energie. Sehenswert ist auch die kleine
Kapelle Ermita de las Nieves, die nördlich des Ortes
liegt. Die Inselbewohner pilgern hier gerne her, um
für Regen zu bitten, da es hier angeblich mal von
über hundert Jahren geschneit hat. Daher auch der
Name "Jungfrau vom Schnee".
Mancha Blanca
Unweit des Timanfaya-Nationalparks liegt Mancha
Blanca. Hier kann man sich im Centro de Visitantes
Mancha Blanca über die Entstehung Lanzarotes
informieren und man bekommt auch anschaulich
mitgeteilt, wie die Vulkane entstandensind.
Der Glaube spielt eine große Rolle in dieser
Gesellschaft, dies erkennt man unter anderem an den
vielen Kirchen. Hier am Ortsrand von Mancha Blanca
liegt auch so eine, die Kirche Ermita de los
Dolores, in der man eine Marienstatue aus dem 18.
Jahrhundert betrachten kann.
Mala
Soweit das Augen blicken kann: Kakteen. Hier, wie
auch im Nachbarort Guatiza werden Koschinellen
gezüchtet, mehr um das Handwerk nicht aussterben zu
lassen, als dass sie noch wirklich benötigt werden,
da die Industrie mittlerweile leider Ersatzstoffe
erfunden hat.
Máguez
Nördlich von Haria gelegen, lebt man hier von
Ackerbau und Viehzucht. Ausserdem besitzt der
Flecken eine Kirche namens Santa Bárbara, die César
Manrique vor 30 Jahren restaurieren lies. Ansonsten
ist hier nicht viel los.
Masdache
Wer durch La Geria fährt, kommt auch an Masdache
vorbei. Ein Ort voller Weinreben, kein Wunder leigen
seine Häuser doch auch ziemlich weit verstreut.
Mozaga
Nördlich von Arrecife liegt das Dorf Mozaga mitten
im landwirtschaftlichen Zentrum der Insel. Die
Attraktion des Dorfes, weshalb hier auch viele
Touristen herkommen, sind zum einen das von César
Manrique erschaffene 15 m hohe Bauern-Denkmal
Monumento al Campesino und zum andern das
Landwirtschaftsmuseum Casa Museo del Campesino.
Orzola
Nördlicher als Orzola liegt kein Ort auf der Insel,
von hier aus kann man nur noch mit dem Boot
nördlicher kommen, und zwar auf die Insel La
Graciosa. In Orzola gibt es leckeren fangfrischen
Fisch in den Restaurants zu genießen. Oder man geht
an die
Playa de la Cantería, dem nördlichsten Sandstrand
der Insel. Wer sich lieber an der Natur satt sehen
möchte, der schaut sich die Lavafelder südlich des
Ortes an. Mehr ist hier allerdings auch nicht los.
Playa Blanca
Südlicher als Playa Blanca geht es nicht auf der
Insel. Hier findet man eines der drei Urlaubszentren
der Insel, entsprechend hoch sind die Bautätigkeiten
in dieser Region. Ansonsten kann man es sich hier
gut gehen lassen. Setzen sie sich einfach in eines
der vielen Restaurants und genießen sie den Blick
übers Meer. Und falls ihnen dies zu langweilig ist,
buchen sie auf einer der Fähren eine Überfahrt nach
Fuerteventura.
Playa Quemada
Der schwarze Sandstrand des Ortes hat es den
Einheimischen angetan. Zumindest bekommt man den
Eindruck, wenn man am Wochenende hierher kommt.
Ansonsten ist hier der Hund begraben, da die meisten
Häuser nur am Wochenende bewohnt werden.
Puerto Calero
Langeweile auf der Insel? Dann unternehmen Sie doch
eine Fahrt mit dem U-Boot. Zumindest liegt hier eins
im Hafen, welches regelmäßige Unterwasserfahrten
anbietet. Naja, und dann hat der Hafen noch Platz
für circa 250 Schiffe, die hier nobel dümpeln
können.
Puerto del Carmen
Ein langer Ort, ein großer Ort. Über 6 km längs der
Atlantikküste erstreckt sich Puerto del Carmen du
ist damit gleichzeitig das größte Touristenzentrum
der Insel.
Kein Wunder, dass es hier keinen gewachsenen
Ortskern gibt. Dafür aber jede Menge Strände, wie
beispielsweise die die Playa de los Pocillos, die
Playa de Matagorda und die Playa Blanca. Der
Flughafen ist in unmittelbarer Nähe und parallel
dazu befindet sich die Playa de Guasimeta, die gerne
von FKK-Anhängern besucht wird. Ansonsten tobt hier
der Bär, wer also Party im Urlaub machen möchte, der
ist hier gut aufgehoben. Genügend Möglichkeiten dazu
gibt es jedenfalls. Und zwischendurch kann man an
den Stränden jegliche Art von Sport treiben, wie
beispielsweise Reiten, Surfen, Tauchen oder mit
Booten fahren. Kirchgänger besuchen derweil im Hafen
die kleine Kirche Nuestra Señora del Carmen. Sie
wurde der Schutzheiligen der Seeleute und Fischer
geweiht.
San Bartolome
Wer in Arrecife arbeitet, aber dort nicht wohnt, der
wohnt meist hier, 8 km nördlich der Stadt. Ansonsten
gibt es hier noch das Ortszentrum zu besichtigen, in
welchem herrliche Palmen wachsen. Oder sie schauen
sich das Museo Etnográfico Tanit an, in welchem
ihnen die Geschichte der Insel anschaulich
beigebracht wird.
Tabayesco
Wenn, dann besuchen Botaniker im Frühjahr, wenn
alles blüht, dieses Dorf, welches am Eingang des
Valle de Temisa liegt. Hier lebt man von der
Landwirtschaft mit dem landestypischen
Trockenfeldanbau, welcher auf Terrassenfeldern
ausgeübt wird, die man hier überall erblicken kann.
Tahiche
Nördlich von Arrecife liegt der Vulkan Tahiche und
an seinem Fuß findet man den Ort gleichnamigen Ort.
Gleich nebenan kann man die Fundación César Manrique
besichtigen, das ehemalige Wohnhaus des
Inselkünstlers. Jetzt ist dort ein Museum mit
zeitgenössischer Kunst eingerichtet, neben seinen
Bildern findet man sogar welche von Picasso und
Miró. Und wer von César Manrique niucht genug
bekommen kann, der schaut sich sein Windspiel an,
welches sich auf einer Kreisverkehrsinsel südlich
des Ortes befindet.
Tao
Mitten auf der Insel liegt Tao, nördlich von San
Bartolomé und südlich von Tiagua.
Die typischen Steine, die man auf der Insel rund um
die Trockenanbaufelder sieht, werden hier im
Steinbruch abgebaut. Ausserdem gibt es hier eine
Arena, in der die berühmten kanarischen Ringkämpfe
stattfinden.
Teguise
La Villa de Teguise ist eine der ältesten Städte auf
der Insel und war vom 15. bis zum 19. Jahrhundert
die Hauptstadt Lanzarotes. Der Stolz der Stadt sind
die noch sehr gut erhaltenen beziehungsweise gut
restaurierten Adelspaläste, sowie die alten Kirchen
und die typischen kanarischen Häuser. Der Lohn
dafür: die Altstadt steht unter Denkmalschutz, ist
also ein Besuch allemal wert. Und wenn man schon mal
hier ist, kann man beispielsweise auch die Stiftung
Cesar Manrique besichtigen.
Wann haben sie mal eine Zisterne gesehen? Nun, hier
im Ort steht sogar eine aus dem 15. Jahrhundert, und
zwar auf der Plaza La Mareta. Oder sie schauen sich
mal auf der Plaza de la Constitución um und
entdecken dort vielleicht die Kirche Nuestra Señora
de Guadalupe oder den Palacio Spinola, dessen
Inneneinrichtung aus dem prunkvollen 18. Jahrhundert
stammt. Ja, sogar zwei Klöster kann man hier in
Teguise besuchen, den Convento de San Francisco und
den Convento de Santo Domingo.
Und wer mal Sonntags hier zu Besuch ist, geht auf
den Trödelmarkt. Und wer sich einen Überblick über
all das hier verschaffen möchte, der besucht das
Castillo de Santa Bárbara, auch bekannt als Castillo
de Guanapay. Von hier aus, oberhalb der Stadt, hat
man einen fantastischen Ausblick über die Insel.
Tiagua
Tiagua ist ein Dorf mitten auf der Insel und liegt
zwischen Mozaga im Süden und Tinajo im Norden.
Bekannt geworden ist der Ort durch das Museo
Agricolo El Patio, wo auch eine Windmühle steht, die
man besichtigen kann. Ansonsten wird einem hier in
dem Freilichtmuseum das Leben der Bauern aus längst
vergessenen Zeiten beigebracht. In der Bodega kann
man die herrlichen Weine der Insel verköstigen.
Tías
Hier in der Gemeinde Tías wurde der Tourismus der
Insel erstmalig sichtbar, Puerto del Carmen ist der
Beweis. Ausserdem findet man hier das
Naturschutzgebiet von La Geria
Tinajo
Wer Drachenbäume liebt, wird hier auf seine Kosten
kommen, allein vier stehen mitten auf dem Dorfplatz
von Tinajo, nördlich des Timanfaya-Nationalparks.
Und auch, wer den kanarischer Ringkampf mag, der
kommt hier nicht zu kurz, ist doch die
Ringkampfarena die Attraktion von Tinajo. Und auch
wer sich gerne auf Schuster Rappen bewegt wird hier
glücklich, ist der Ort doch auch ein guter
Ausgangspunkt für Nationalpark-Touren in Richtung
Westen. Und selbst Surfer werden hier glücklich.
Uga
Haben sie schon die Kamele auf der Insel gesehen und
sich gefragt, wo die eigentlich herkommen? Nun, hier
in Uga befidnet sich das Zentrum der Kamelzucht.
Wer also demnächst im Nationalpark Timanfaya auf
eines der Tiere steigt, weiss nun, dass sie
ursprünglich aus Uga kommen.
Yaiza
Hier in Yaiza, dem angeblich schönsten Dorf der
Kanarischen Inseln, leben rund 9.000 Menschen. Im
Süden der Insel zwischen dem Bergrücken Los Ajaches
und den Vulkanbergen Timanfayas gelegen, findet man
auch die besten Strände der Insel, wie Papagayo,
Playa Quemada, Flamingo und andere. Die Stadt hat
viele weiße Häuser und ist auch sonst recht nett
anzuschauen. Landestypisch ist beispielsweise die
Plaza de los Remedios. Hier lässt man es sich unter
den Palmen gut gehen. Oder man setzt sich in eines
der vielen kleinen Restaurants und genießt das
Leben.
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